Das Evangelium von Jesus Christus - Für dich

Der Mensch, geschaffen für Gott

Wir Menschen haben eine fantastische Gabe: Wir erErde mit Menschenschaffen Dinge, denn es befriedigt uns zutiefst, wenn wir etwas vollbringen. Seien es prächtige Häuser, Autos, gepflanzte Gärten oder gar eine köstliche Mahlzeit. Wir Arbeiten nicht nur, weil wir es müssen. Nein, arbeiten befriedigt uns sogar, wenn das Mass gesund ist. Nebst dieser Gabe haben wir auch viele Sehnsüchte: Es ist die Sehnsucht nach Gemeinschaft, Liebe, Freiheit, Frieden etc.

Diese und viele andere Eigenschaften von uns Menschen sind nicht zufällig.

„Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie“ (1. Mo1 ,27).
„Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich…“ (1. Mo 1,26a)

Stell dir vor, dass da ein allmächtiger Gott ist, ein schöpferischer und kreativer Gott, ein Gott der Liebe und der Gemeinschaft, der sich aufmacht und einen gewaltigen Plan hat:
Er erschafft ein Universum, wobei der Erde  mit allem Leben eine besondere Bedeutung zukommt. Vorallem den Menschen gibt er eine Sonderstellung in dem die Bibel bezeugt, dass diese „dem Bilde Gottes ähnlich“ sein sollen. Nicht nur äusserlich, sondern auch in ihrem "Sein". Gottes Absicht seiner Schöpfung ist Liebe und der Mensch soll an einem Ort der Vollkommenheit leben, in der Nähe eines heiligen, liebenden und gut meinenden Gott. Gott gewährt den ersten beiden Menschen alle Freiheiten. Und dazu gehört auch die Freiheit des eigenen Willens und der Wahl, Gott treu oder untreu zu sein. Gott möchte keine Marionetten oder Automaten und respektiert den Willen des Menschen.


Der Mensch und sein Problem: die Sünde

Die Bibel will uns klar machen, dass der Mensch ein Sünder ist in dem es heisst: „…denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten…“ (Rö 3,23). Aber ist das nicht ein Widerspruch? Gott schafft einen Menschen, der Böses tut? Nein! Denn der Mensch missbraucht seine Freiheit und misstraut Gott, in dem er ungehorsam ist.

Genauso, wie wir uns bei Übertretung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn strafbar machen und das Gesetz übertreten, so erkennen wir auch unsere Sünde bei der Übertretung der Gebote Gottes. Die alles zusammenfassenden Gebote „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot“ und „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mt 22,37+39) wurden und werden von Menschen immer wieder übertreten und zeigen uns, dass der Mensch eben nicht gut ist. Sein Trachten ist egoistisch und böse.

 „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Rö 6,23a). Snde

Wir alle kennen die Auswirkungen des Todes in unserem Umfeld und Leben zu genüge. Es ist das Leid, die Ungerechtigkeit, die Trauer, die Zerbrochenheit und die Endlichkeit allen Lebens. Fälschlicherweise sucht der Mensch immer noch die Schuld bei Gott, der dies zulässt, anstelle zu erkennen, dass er selbst Verursacher und Schuldner ist.

Dass wir alle mal sterben müssen – ob man es als Folge der Sünde sieht oder nicht – glauben alle. Die Bibel ermahnt uns aber auch, dass wir unser Leben einmal von ihm verantworten müssen. Entscheidend wird meine Beziehung zu diesem Gott sein. Denn es heisst:

 „Wer an den Sohn (Jesus Christus) glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Joh 3,36) [Hervorhebung]

Gottes Zorn bedeutet, dass die Strafe der menschlichen Schuld gegenüber Gott für immer auf dem bleiben wird, welcher ihn ablehnt und nicht bereit ist, seinen Willen zu tun. Viele Leute glauben, dass ihre Existenz mit dem Tod des irdischen Lebens zu Ende geht. Die Bibel zeigt uns aber, dass dem nicht so ist. Wir leben alle ewig, aber es gibt zwei Varianten: Der schmale und der breite Weg (Mt 7,13-14). Der breite Weg wählen viele Menschen und die Konsequenz ist das Gericht bzw. die Verdammnis, seine Ewigkeit für immer getrennt von Gott zu verbringen. Der schmale Weg ist der Weg, welcher Gott allen Menschen eröffnet hat und

Gott sei Dank überlässt er uns nicht in unserer Verlorenheit.


Gottes Antwort ist das Evangelium von Jesus Christus

„…aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Rö 6,23b)
"Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." (Joh 3,16)

Es ist Gottes Liebe, die ihn dazu bewegte, uns Menschen zu schaffen. Gottes Liebe ist bedingungslos und endlos und seine Gnade ist unermesslich. Nur so können wir Gott ansatzweise in seinem Handeln begreifen. Denn Gott war bereit, sein Liebstes zu geben, um die Menschen aus ihrem verlorenen Dasein zu erretten. Jesus, Gottes Sohn, wurde Mensch und lebte ein vollkommenes Leben. Dennoch wurde er verfolgt, gehasst, verspottet und schliesslich ans Kreuz genagelt. Es war aber keine Niederlage, sondern Gottes Plan!!

„…und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden…für die der ganzen Welt. (1Joh 2,2)
„Den, der ohne jede Sünde war, hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können.“ (2. Kor 5,21)

Dies ist die gute Nachricht Gottes für uns. Er hat alles getan und den Weg zu ihm geebnet. Kein Mensch kann vor ihm bestehen, weswegen sich Gott selbst aufmachte, um uns mit ihm zu versöhnen. Jesus bezeugte, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, und  niemand zum Vater kommen würde als durch ihn allein (Joh 14,6).

„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ ( 1Joh 1,8)Jesus am Kreuz

Wer keine Schuld bei sich sehen will betrügt sich selbst, so die Bibel. Die Wahrheit sagt etwas anderes, unser Leben bezeugt etwas anderes. Wer das Geschenk Gottes ablehnt verachtet das Opfer Jesu. Wer sich als sündlos betrachtet sagt zu Gott: Sorry, aber du liegst falsch und ich brauch dich nicht! Ich kann mich selbst erlösen! Ich komme selbst zurecht.

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ 1Joh 1,9
„So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen“ (Apg 3,19)
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.“ ( Joh 6,47)

Wenn wir uns allerdings demütigen und bereit sind unsere Schuld Gott zu bekennen, wir er uns vergeben. Die Voraussetzung für die Gabe des Ewigen Lebens und dem Neuanfang als Kind Gottes ist der Glaube! Durch den Glauben werden wir vor Gott gerecht, wenn wir ihm vertrauen. Wir sollen aber auch umkehren von unsren alten Wegen, eine 180°-Kehrtwende. Denn genau dieses alte Leben hat dazu geführt, dass Jesus ans Kreuz gehen musste. Wir sollen die Sünde hassen, weilsie uns von Gott trennt.

Das neue Leben mit Gott

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“ (2. Kor 5,17)
„Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden…“ (Jes 65,17)

Wer zu Gott umgekehrt erlebt einen Neuanfang. Das ist das geniale an Gottes Gnade. Der alte Mensch mit seinen alten Gewohnheiten soll hinter sich gelassen werden, um nun mit dem neuen Leben für Gott zu leben. Genau deswegen sollen wir uns taufen lassen, um dieser Tatsache symbolisch und vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt Ausdruck zu geben. Wir gehören nicht mehr uns selbst und sind nicht mehr Kinder der Finsternis, sondern Kinder des Lichts.

„Wenn wir nun durch den Geist Gottes das neue Leben haben, so wollen wir es auch in diesem Geist führen.“ (Galater 5, 25)neues leben mit gott

Unsere Umkehr, unser Glaube, unsere Bekenntnisse sind nichts, wenn unser Leben etwas anderes zeigt. Der Heilige Geist kommt von dem Moment in unser Leben, wo wir uns Gott anvertrauen und zu ihm umgekehrt sind. Er schenkt uns Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind. „Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ (Rö 8,14)

Zur guten Nachricht gehört auch Gottes Zusage, dass er alles neu schaffen wird (Offb 21,5). Einen neuen Himmel und eine neue Erde. Das Ewige Leben bei Gott, dem Ort der Freude, des Friedens, der Freiheit, der Liebe u.v.m. wird unvorstellbar sein. Es werden nicht die Dinge wie goldene Strassen und Häuser den Himmel zum vollkommenen Ort machen. Den die Schönheit des Himmels und seine Herrlichkeit ist vorallem deswegen unvorstellbar schön, weil Gott dort ist und alles erfüllt und sichtbar gegenwärtig sein wird. "Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin." (1. Kor 13,12). Deswegen soll all unser Tun und die Vorfreude auf das Wiederkommen von Jesus und die Heimholung seiner Kinder die grösste Freude sein.

Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. (Mt 24,27)

Jesus sagte: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.“ (Lk 21,33)

Wie antwortest du Gott?

Die gute Nachricht zu hören oder/und zu verstehen ist eine Sache, sie anzunehmen und Gott sein Leben hinzugeben eine andere. Hast du  Gott auf diese gute Nachricht schon geantwortet? Was löst bei dir diese Botschaft aus?

Bist du bereit, ihm dein Herz zu geben, Busse zu tun und zu ihm umzukehren? Möchtest du seinen Willen tun und Jesus nachfolgen? Möchtest du dieses neue Leben und diesen Heiligen Geist, welcher der himmlische Vater seinen Kinder verspricht?

Gott nimmt unsere Entscheidung sehr ernst (für oder gegen ihn) und er sehnt sich nach Menschen, die zu ihm umkehren!

Wenn dich diese gute Nachricht angesprochen hat und du einen Neuanfang wagen willst, nimm doch mit uns Kontakt auf. Auch wenn Fragen hast oder unsicher bist sind wir gerne bereit, uns Zeit für dich zu nehmen. Hier findest du unsere Kontaktadressen (draufklicken).